WAS IST DEIN LEBENSMOTTO?
 Carpe Diem - nutze den Tag. Auch wenn mal etwas nicht so in Ordnung ist, lohnt es sich, jede Minute des Lebens so gut wie möglich zu genießen. |
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WELCHE EIGENSCHAFTEN TREFFEN AM MEISTEN AUF DICH ZU?
 Insgesamt bin ich recht bodenständig und heimatverbunden. Schnellschüsse im Leben liegen mir weniger, bei wichtigen Entscheidungen überlege ich lieber gründlich. |
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WAS BEDEUTET FÜR DICH LUXUS?
 Ganz einfach: Zeit zu haben. Für Freunde, für sich selbst, für private Dinge. |
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HAST DU EIN LIEBLINGSGERICHT?
 Ja, das sind süßsaure Eier, ein altes preußisches Gericht. Meine Mutter kocht mir das immer am ersten Tag, wenn ich nach Hause komme. |
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WOHIN VERREIST DU AM LIEBSTEN?
 Nach Ibiza. |
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WAS MACHST DU GERNE IN DEINER FREIZEIT?
 Ich lese und reise gerne und treffe mich mit Freunden und Familie. Ins Kino gehe ich auch gerne. Wenn ich Zeit dazu finde, fahre ich Ski und Snowboard. |
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WIE WAR DAS FÜR DICH 2004 MIT DEINER VERLETZUNG?
 Damals habe ich sehr erfolgreich für Leverkusen gespielt. Dann kam der Wadenbeinbruch: Von einem Moment auf den anderen wurde ich ungeheuer zurückgeworfen. Die Verletzung war sehr kompliziert, das Ganze hat sich 16 Monate hingezogen. Fünf Operationen musste ich über mich ergehen lassen. Natürlich habe ich damals viel nachgedacht. Persönlich hat mich diese Zeit aber sehr gestärkt. Ich habe gelernt, die Bodenhaftung im Leben zu behalten und die wichtigen Dinge im Leben zu schätzen: gute Freunde und Gesundheit. So habe ich dann auch positiv nach vorne gesehen. |
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WER SIND DIE WICHTIGSTEN MENSCHEN IN DEINEM LEBEN?
 Zuerst natürlich meine Familie. Und auch mein Berater Karl Herzog. Besonders in meiner Verletzungsphase hat er mich sehr unterstützt. |
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WIE OFFEN GEHST DU MIT DEINEN MANNSCHAFTSKOLLEGEN UM?
 Intern sage ich immer meine Meinung, da bin ich ganz offen. Was mir nicht liegt, ist, in der Öffentlichkeit Sprüche zu klopfen. |
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WIE KAM ES, DASS DU ERST STÜRMER WARST UND JETZT IN DER AUSSENVERTEIDIGUNG SPIELST?
 Bei Leverkusen habe ich zunächst vorne gespielt. Klaus Augenthaler fragte mich, ob ich auch als Außenverteidiger spielen würde. Die Umstellung fiel mir leicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich ja, wie Stürmer ticken. Jetzt, als Verteidiger, kann ich mich also darauf einstellen. Meine Gegenspieler haben es deshalb nicht einfach mit mir. In der Nationalmannschaft spiele ich übrigens bei Bedarf auch weiter vorne, im Mittelfeld auf der rechten Außenbahn. |
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WELCHE ZIELE HAST DU FÜR DIE NÄCHSTEN JAHRE?
 Ich will auf jeden Fall national und international auf höchstem Niveau Fußball spielen. |
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WIE STELLST DU DIR DEIN LEBEN NACH DEM FUSSBALL VOR?
 Wenn ich nicht mehr als Profi spiele, will ich wieder zurück in meine Heimatstadt Erfurt. Es wäre toll, wenn ich eine eigene Familie hätte, mit der ich dann dort leben kann. |
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